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Geschichte

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Geschichte Eschs

Geschichte der Schule

 

Die Geschichte Eschs

Funde aus der Römerzeit zeigen, dass die Gegend um Elsdorf/Esch schon bei den Römern wegen des fruchtbaren Lößbodens große Bedeutung für die Ernährung der Römer wie auch der einheimischen Bevölkerung, der Ubier hatte.

Die Besiedlung war geprägt durch die Villenhalter und durch Bauern- und Gutshöfe. Vorteilhaft war die Lage, da die große Römerstraße Köln-Aachen direkt an Elsdorf (durch Grouven) vorbeilief.

400 Jahre wurde Elsdorf und das Umland so geprägt bis die Franken im fünften Jahrhundert das Gebiet besetzten. Funde -auch durch den Braunkohlenabbau begünstigt- weisen auf diese Zeit hin. So gelten die fränkischen Siedlungen als Keimzellen unserer heutigen Dörfer. Später, im 7. Jahrhundert, wanderten Siedlergruppen aus dem Rechtsrheinischen zu. Nach der lockeren Besiedlung in Weilern mit wenigen Höfen entstanden nun Dörfer.

In der Neuzeit beherrschen Dörfer und Einzelhöfe das Bild.

Esch verdankt seinen Namen wahrscheinlich dem althochdeutschen Essisch (ezisc) und bezeichnet einen Ort, an dem "essbare Pflanzen angebaut wurden", im Gegensatz zum umliegenden, nicht kultivierten Wald.

Für die Gründung des Ortes, die nicht genau datiert werden kann, sind mit ziemlicher Sicherheit Mägde, Knechte und andere Bedienstete der Escher Burg verantwortlich, in der sogar Papst Leo IX. im Jahre 1049 Einkehr genommen haben soll.

Der Ort Esch geht nach Johann Peter Reidt auf die Zeit "der bedeutsamen Zülpicher Schlacht, 496" zurück, wo König Chlodwig die Alemannen besiegte.

Erwähnt in Urkunden wird Esch namentlich zum ersten Mal um das Jahr 1131, als "ascha", ist als Siedlung jedoch älter, bis dahin, schon Mitte des 12. Jahrhunderts bildet Esch mit Oberembt einen "dingstuhl", ein kleines Gericht. 1760 wird zum ersten Mal ein Magistratsgebäude in Esch erwähnt, das Rathaus. 1895 baute man ein neues Bürgermeisteramt. 1975 wurde Esch bei der kommunalen Neugliederung schließlich in die Gemeinde Elsdorf eingegliedert.

 

(Quellen: "Kunde und Funde über Esch" von Pfarrer Johann Peter Reidt, Esch, "Menschen in der Zeit" von Dietmar Kinder, Archiv der Gemeinde Elsdorf)

 

Geschichte der Schule

Am 05. Juni 1993 feierte unsere Schule 125-jähriges Bestehen. Dies gilt als eine Seltenheit, weil doch meist die Bausubstanz bei so starker Benutzung eines Gebäudes nicht so lange erhalten werden kann. Anlässlich dieses Jubiläums wurde auch die Namensgebung vollzogen. Nach Abstimmung bei den Schülern, Eltern und Kollegium wurde als Namenspate Erich Kästner ausgewählt.

 

Zu den Schulverhältnissen in Esch und der Geschichte unserer Schule hat Herr Gössl, Schulleiter von 1989 bis 1998, anlässlich des o.g. Jubiläums einen Aufsatz verfasst. Diesen Aufsatz haben wir hier als PDF-Datei hinterlegt.
aufsatz-goessl.pdf

Soweit Herr Gössl zur Geschichte der Schule bis zum Jubiläum. Mit den An- und Ausbaumaßnahmen war dann aber noch nicht Schluss. Noch zur Zeit Herrn Gössls musste ein weiterer Anbau geplant werden, der einerseits den steigenden Schülerzahlen Rechnung tragen sollte, andererseits die sehr beengten Verhältnisse im Verwaltungstrakt beheben sollte.

Dieser Anbau wurde auf der anderen Flurseite des "Neubaus" (s. Gössl) platziert, dicht an der Holzgasse also. Hier entstanden zwei Klassen mit Kellerraum, ein Hausmeisterraum und darüber ein Lehrmittelraum.

Eine Klasse in der 1. Etage, zum Schulhof hin, wurde umgebaut. Mit einem Durchbruch zum Verwaltungstrakt entstand hier ein sehr schönes, großzügiges Lehrerzimmer mit Küchenzeile. Endlich erhielt unsere Sekretärin genügend Platz und der/die Konrektor/in ein eigenes Zimmer.

Dieser Erweiterungsbau wurde am 25.09.1999 zur großen Zufriedenheit aller eingeweiht.

Wenn auch die Schulentwicklungspläne es anders voraussagten, so lag doch eine weitere bauliche Veränderung unserer Schule in weiter Ferne, so schien es! Aber schon im Jahre 2002 musste sich der Gemeinderat mit weiteren Planungen beschäftigen, da durch großen Zuzug eine baldige Vierzügigkeit der Schule anstand und jetzt schon wieder eine Klasse in einem Kellerraum untergebracht war.

Da die Gemeinde einerseits Kosten dämpfen musste, zum Zweiten ab 2007/8 die Schülerzahlen wieder sinken sollen, setzte sich der Vorschlag Module anzuschaffen und so drei weitere Klassenräume zu erhalten, durch. Nachdem auch die Standortfrage zur Zufriedenheit der Schulleitung und des Kollegiums entschieden wurde (Anbindung an den Schulhof!), wurden die Module schon in den großen Ferien 2003 installiert und offiziell am 15.10.2003 ihrer Bestimmung übergeben. Mittlerweile wurde Anfang Dezember 2003 der 440ste Schüler an unserer Schule begrüßt.